Ein besonderer Abschied an Sekundarschule am Eichholz: Stolz, Stärke und neue Wege
Am letzten Freitag verabschiedete die Sekundarschule am Eichholz feierlich den diesjährigen Abschlussjahrgang der zehnten Klassen. In einer bewegenden Rede würdigte die neue Schulleiterin, Tina Rychlik, die seit zwei Monaten im Amt ist, nicht nur die schulischen Leistungen, sondern auch die besonderen Herausforderungen, mit denen dieser Jahrgang konfrontiert war.
„Ihr seid in einer Zeit groß geworden, die vieles verändert hat – und ihr habt Haltung bewiesen“, sagte sie. Die Corona-Pandemie, der Krieg in der Ukraine, gesellschaftliche Spannungen und persönliche Verluste prägten die Schulzeit der Absolventinnen und Absolventen. Besonders hob sie die Stärke der Schulgemeinschaft hervor, die auch in schwierigen Zeiten Zusammenhalt und Mitgefühl zeigte – etwa beim Gedenken an den verstorbenen Schulleiter Olaf Schwingenheuer und die Sozialpädagogin Lea Westermann.
Insgesamt wurden 56 Abschlüsse vergeben – darunter 31 der Erste und Erweiterte Erste Schulabschluss, 13 der Mittlere Schulabschluss und 11 der Qualifikationsvermerk für die gymnasiale Oberstufe sowohl ein Schulabschluss im Bildungsgang Lernen. Fünf Schülerinnen und Schüler wurden ebenfalls von der Merz-Stiftung für besondere Leistungen geehrt: Emma Heumann, Lauren Voß, Silas Kordel, Lennart Kaatz und Sabri Hamza.
Mit dem augenzwinkernden Motto „10 Jahre Raserei – und nun ist das Rennen vorbei“ verabschiedeten sich die Jugendlichen in ihre Zukunft. Die Schulleiterin gab ihnen Mut machende Worte mit: „Euer Weg muss nicht gradlinig sein – aber er soll aufrecht sein. Bleibt im besten Sinne unbequem.“
Die Schulgemeinschaft wünscht ihren Absolventinnen und Absolventen alles Gute für den weiteren Lebensweg.